Reise entlang der "Romantischen Straße"

Voyage sur la "Route romantique"

Datum: 4. bis 8. Mai 2026

 

 Fotos: Heinz Bauer, Margot Bauer, Gisèle Ronca, Ludmilla Verstraeten, Heribert Weber

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Programm

PNP-Artikel

 

Würzburg
Wolframs-Eschenbach
Creglingen
Rothenbur
g
Ansbach
Dinkelsbühl
Nördlingen
Augsburg


 

Montag, 04.05.26: Fahrt nach Wolframs-Eschenbach, Besichtigung von Würzburg

 

Wolframs-Eschenbach (3300 E)



Blick vom Oberen Tor entlang der Hauptstraße zum
Liebfrauenmünster mit seinem Turm aus glasierten Ziegeln.

Das Münster, katholische Pfarrkirche und Grablege Wolframs von Eschenbach
 wurde zwischen 1220 und 1300 erbaut und erfuhr im Barock zahlreiche Umbauten

Der Rosenkranzaltar, auch "Himmlischer Hof" genannt, im linken Seitenschiff.
Er stammt aus der Zeit um 1510, aus dem Umkreis von Veit Stoß.

Die Gedenktafel für Wolfram von Eschenbach wurde 1922 in der Kirche angebracht.
Das Datum wurde unten mit der römischen Zahl MDCCCCXXII festgehalten.

Denkmal für den Minnesänger Wolfram von Eschenbach (ca. 1170 -1220).
Sein wichtigstes Werk ist das Versepos "Parzival"

Das Obere Tor aus dem 14. Jh, Zwiebellaterne 18. Jh.
.

Vor der Alten Vogtei, heute Hotel****

Unser Landhotel Gary

 

 

Würzburg (134000 E)

 


Am Marienplatz, vor der Marienkapelle,

der bedeutendsten Kirche der Gotik (14./15. Jh.) in Würzburg.

Besichtigung der Marienkapelle.

Ihre Geschichte ist eng mit einem Pogrom von 1349 verbunden.



Am Oberen Markt. Im Hintergrund Marienkapelle und Falkenhaus
Vor der Zerstörung über Jahrhunderte der wirtschaftliche Mittelpunkt der Stadt.

Das Falkenhaus, im Mittelalter Pfarrhaus . 1751 im Rokokostil umgebaut.
Am 16.04.1945 zerstört, in den 50er Jahren auf Grund alter Fotos rekonstruiert.

Besichtigung des Kilians-Doms. Der Dom wurde ab den 1040er Jahren errichtet
und gehört mit 105 m zu den größten romanischen Kirchen Deutschlands.

Nach der Besichtigung des Kilians-Doms
geht es zur Alten Mainbrücke

Blick auf den Dom von der Alten Mainbrücke

Blick von der Alten Mainbrücke auf die Festung Marienberg

Gruppenbild vor der Statue des Hl. Kilian auf der Alten Mainbrücke

Mittagessen im Brauerei-Gasthof Alter Kranen

 

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Dienstag, 05.05.26: Creglingen, Rothenburg ob der Tauber

 

Creglingen (4450 E)



Die Creglinger Hergottskirche mit Außenkanzel wurde 1389 gestiftet.

Seit 1530 ist sie evangelisch.

Der Marienaltar von Tilman Riemenschneider (1505-1508)

Er ist 9,20 m hoch und 3,68 m breit

 Verkündigungsszene am linken Seitenflügel

 


Die Darstellung Jesu im Tempel am rechten Seitenflügel

Hier soll sich Riemenschneider selbst verewigt haben (ganz rechts)


Der Flügelaltar im Chor stammt aus dem späten 15. Jh.

An der großen Glocke hatte uns unsere Führerin in Empfang genommen

 

 

Rothenburg ob der Tauber (11330 E)

 


Der Marktplatz von Rothenburg mit dem pompösen Renaissance-Rathaus

Ein schöner Spazierweg: Obere und Untere Schmiedgasse zum Plönlein

Auf dem Weg zum Plönlein trifft man viele Reiseteilnehmer

Unterwegs sieht man schöne Zunftzeichen: hier das Hotel Goldener Hirsch

Die Marienapotheke

Der Gasthof zumSchwan

Endlich am Plönlein mit dem Siebersturm angekommen. Der Name des malerischen
 Ensembles kommt vom Lateinischen "planellum" und bedeutet Kleiner Platz.

Über der Dachlandschaft sieht man die Türme der von 1311 bis 1484 fertiggestellten
Jakobskirche mit dem Schnitzaltar von Tilman Riemenschneider

Der um 1500 geschaffene Heilig-Blut-Altar enthält einReliquienkreuz mit
beim Abendmahl verschüttetem Wein, nach der Wandlung Blut Christi.

Im Zentrum des Altars ist eine Abendmahls-Darstellung mit Judas Ischariot.
Der durchbrochene Schrein mit seiner Lichtdramaturgie war revolutionär.

Nach der Besichtigung gönnt man sich ...

... im Hotel Rappen ein leckeres Mittagessen

 

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Mittwoch, 06.05.26: Ansbach, Dinkelsbühl

 

 

Ansbach (40550 E)

 


Kirche St. Gumbertus
Klostergründung 748 durch den Hl. Gumbert. 1528 Reformation.
Heute dient die Kirche als evangelische Stadtpfarrkirche.

Die Kirche vereint in ihrer bald tausendjährigen Geschichte die wechselnden
Baustilepochen von rund 700 Jahren
, von der einstigen spätromanischen
Hauptkirche bis zum markgräflichen Repräsentationsbau von 1738

Die größte Orgel im fränkischen Raum. Prospekt von1739.
Die Orgel wurde 2004-2007 generalsaniert.

Die Ansbacher Synagoge wurde 1746 fertiggestellt, in der Reichspogromnacht
geschändet, aber nicht niedergebrannt. Seit 1964 museales Gotteshaus.

St. Johannis am Martin-Luther-Platz
Gründungszeit wahrscheinlich 911-931.

Fertigstellung der gotischen Hallenkirche 1410-1458
1525: Beginn der Reformation mit einem Gottesdienst in St. Johannis

Der Kräutergarten bei der Orangerie

Blumenrabatten an der Mauer des Kräutergartens

Vor der Orangerie im markgräflichen Hofgarten. Erbaut ca 1725.

Das Hofgartenrestaurant bietet ein außergewöhnliches Ambiente

Die Blumenrabatten im Hofgarten ...

... sind von besonderer Schönheit

Dinkelsbühl (12400 E)

 


Der Weg vom Parkplatz Schwedenwiese bietet einen schönen Blick auf
die Altstadthäuser entlang des Mühlgrabens.

Der Mühlgraben ist ein Nebenarm der Wörnitz,
an der die Stadt Dinkelsbühl liegt.

Die Nördlinger Straße führt zum Marktplatz und zum St. Georgs-Münster


Die1499 fertiggestellte Kirche besticht durch ihr kunstvolles Netzgewölbe

Im Münster ist eine bemerkenswerte Krippe mit verschiedenen Szenen
aus der Weihnachtsgeschichte ausgestellt. Hier der Stall von Bethlehem.

Aber auch Szenen aus dem Alten Testament sind zu sehen.
Hier die Vertreibung aus dem Paradis

Blick auf den Marktplatz, rechts der Turm des Münsters
Der Weinmarkt mit dem Turm des St.-Georgs-Münsters

Das Wörnitztor

Das FOCUS-Magazin bezeichnet Dinkelsbühl als
"schönste Altstadt Deutschlands"

 

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Donnerstag, 08.05.26: Nördlingen, Augsburg

 

Nördlingen (20442 E.)

 


Die evangelisch-lutherische St.-Georgs-Kirche mit dem 90 Meter hohen Turm,

der Daniel genannt wird, ist das Wahrzeichen Nördlingens.

Oberhalb der "Turmstube" gibt es eine Aussichtplattform auf 70 m Höhe.


Die Kirche wurde 1427 bis 1505 im spätgotischen Stil erbaut.

Das 93 Meter lange und über 20 Meter hohe Kirchenschiff macht

St. Georg zu einer der größten Hallenkirchen im süddeutschen Raum.


Die steinerne spätgotische Kanzel mit den Evangelisten und ihren Symbolen

Matthäus (Engel), Lukas (Stier)


Markus (Löwe, Lukas (Adler)

 


Sehr kunstvoll sind die spätgotischen Schnitzereien am Chorgestühl.

Sie sind aus Eichenholz und wurden um 1500 geschaffen

Schöne Bürgerhäuser gibt es am Rübenmarkt neben der St.-Georgs-Kirchezu sehen

Dort steht auch der Kriegerbrunnen, ein Jugendstilbrunnen von 1902

Das Baldinger Tor, ein Teil der komplett erhaltenen 2,6 km langen Stadtmauer

Meister Adebar richtet sich schon sein Nest her

 

 

Augsburg (301800 E.)

 


In Augsburg gibt's erstmal ein Mittagessen im Ratskeller

Dann geht am Rathausplatz die Stadtführung los

Erster Besichtigungspunkt ist die Fuggerei, die älteste bestehende
Sozialsiedlung der Welt, gestiftet von Jakob Fugger im Jahr 1521.

Denkmal für Jakob Fugger (1459-1525), den Stifter der Fuggerei.
In 142 Wohnungen und einer eigenen Kirche leben dort 150 bedürftige
Augsburger Bürger für eine Jahreskaltmiete von 0,88 € und täglich drei Gebeten.

In Augsburg gibt es drei Prachtbrunnen: hier der Augustusbrunnen von1594.
Hauptfigur ist der Stadtgründer und römische Kaiser Augustus.

Der Merkurbrunnen mit dem Weberhaus. Die farbenprächtige, komplett
bemalte Fassade zeigt historische Szenen aus der Weberzunft.

In der Nähe der Fuggerei
 begleitet uns ein kleiner Musikant.
Auch er sitzt auf einem Brunnen.

Zum Schluss gibt es noch ein Gruppenbild vor dem Rathaus.
Das 1615-24 von Elias Holl errichtete Gebäude ist eines der bedeutendsten
weltlichen Bauwerke der Renaissance in Europa.

 

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