Besançon - Lyon - Aix-les-Bains - Chambéry - Beaujolais - Bourg-en-Bresse -
Pérouges - Bern - Bregenz - Landsberg
28.09. - 03.10.2025

Vom Fort de Bregille,das anfangs des 19. Jh.
auf einem 436 Meter hohen
Hügel erbaut wurde, hat man einen schönen Blick auf die Zitadelle von
Besançon |

Die Zitadelle von Besançon wurde im 17. Jh. vom Festungsbaumeister
Ludwigs XIV., Sébastien Le Prestre de Vauban erbaut
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Auch der Blick auf die Stadt ist berühmt |

Unserer Gruppe gefällt er jedenfalls |

Die Kapelle Notre-Dame du Refuge wurde im
Barockstil des 18. Jahrhunderts
mit einer monumentalen Kuppel aus polychromen glasierten Fliesen an
das Krankenhaus Saint-Jacques angebaut. |

Andächtig schauen alle zu dieser Kuppel auf
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Victor Hugo wurde am 26. Februar 1802 in
Besançon geboren |

Sein Geburtshaus (ganz links, blaue Fenster) steht an der Place Victor
Hugo |

Seine Statue ist etwas gewöhnungsbedürftig |

Die Kirche Saint-Pierre aus dem 18. Jahrhundert |
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Bei der Einfahrt nach Lyon begrüßen uns die Kathedrale St.-Jean-Baptiste
und die Basilika Notre-Dame de Fourvière
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Auch an dem futuristischen Musée des Confluences am Zusammenfluss
von Rhône und Saône fahren wir vorbei
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Auf der Fahrt zur Basilika erhaschen wir einen Blick auf das römische
Odeon.
Das römische Lugdunum befand sich auf dem
Fourvière-Hügel und wurde auf den
Grundmauern eines keltischen Heiligtums gegründet. Am Vorplatz der
heutigen Basilika
befand sich das alte Forum, Forum vetus. Dieser Name
wandelte sich zu Fourvière.
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Auf der exponierten Stelle im Stadtteil Fourvière stand bereits eine
Wallfahrtskapelle.
Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 wurde das Gelübde abgelegt,
das
Heiligtum zu vergrößern, falls die Stadt von Preußischer Besatzung
verschont bliebe.
1872 wurde der Grundstein gelegt, 1896 wurde die Kirche geweiht.
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Überreich ist die Innenausstattung, deren
Fertigstellung nach der Weihe noch
Jahrzehnte in Anspruch nahm. |

Gewölbe und Wände sind mit vielfarbigen, goldglänzenden Mosaiken und
Malereien dekoriert |

Bögen und Säulen sind aufwendig mit
Kapitellen, Friesen, Gesimsen,
Engel- und Heiligenstatuen ausgestattet. |

Die Malereien zeigen Szenen aus der Bibel und der französischen
Kirchengeschichte.
Hier eine Szene aus dem Marienleben. |

Frankreichs Nationalheilige Jeanne d'Arc |

Die Krypta ist dem Hl. Josef geweiht.
Sie ist ein schlichter Gebetsraum |

Von der Terrasse der Basilika bietet sich ein
schöner Ausblick auf Lyon |

Blick auf die Kathedrale und die Place
Bellecourt |

Nach der Besichtigung der Basilika beginnt der Altstadtbummel |

Es gibt sogar ein Kasperlmuseum (Musée de Guignol) |

Die pittoresken Restaurants in den Altstadtgassen
haben oft die Bezeichnung "Bouchon" im Namen |

"Bouchon" war der Heubüschel, mit dem bei einer Rast die Pferde
trocken gerieben wurden |

Typisch für Lyon sind die Gänge von Haus zu Haus, genannt
"Traboules".
Es gibt insgesamt 400, 50 sind heute noch für Bewohner und Touristen
zugänglich.
Hier sind wir am Eingang eines solchen "Traboule".
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Traboules sind seit dem 4. Jh. nachweisbar. Sie waren schnelle
Querverbindungen
zum Wasser der Saône, später ermöglichten sie den Transport der
Seidenstoffe
unabhängig von den Witterungsbedingungen. Während der Aufstände der
Seiden-
weber im 19. Jh. und während der deutschen Besatzung dienten sie als
Fluchtorte. |

Die Gänge führen oft durch geräumige
Innenhöfe
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Der Patron der "Soierie de Saint-Jean" versucht uns von der
Qualität seiner Produkte zu überzeugen |

Die Konditoreien bieten Lyoner
Spezialitäten an: Brioche St.-Genix
mit Pralines roses (rote
Zuckermandeln) und Macarons
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Auch dem 1900 in Lyon geborenen Schriftsteller Antoine de
St.Exupéry
ist ein Schaufenster mit dem Petit Prince gewidmet |

Die Restaurants decken schon für das
Abendessen ein
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An vielen Fassaden sieht man Illusionsmalerei (Trompe l'œil)
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Wer einen längeren Spaziergang zur Place des
Terreaux macht ...
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... kann auch das Rathaus und den Bartholdy-Brunnen bewundern
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Blick vom Ufer der Saône auf die
Basilika, den Justizpalast und der, dem
Eiffelturm
nachempfundenen "Tour métallique de Fourvière" mit 101
Metern, die 1894 von
antiklerikalen Gegnern des Kirchenbaus errichtet wurde. Heute Sendeturm.
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Majestätisch steht die Basilika im Abendlicht auf dem Fourvière-Hügel.
Sie ist Teil des UNESCO Welterbes von Lyon.
Jedes Jahr wird sie von 2,5 Millionen Pilgern und Touristen besucht. |

Nach einem langen Stadtspaziergang tut etwas
Ruhe gut
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Der Tag wird mit einem landestypischen Essen beschlossen
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Am Anfang steht ein Spaziergang zum Lac du Bourget |

Leider spielt das Wetter noch nicht so richtig mit |

Das Casino wurde 1850 vom Savoyer Herzog Victor Emmanuel eröffnet |

Ein idealer Rahmen für ein Gruppenbild |

Die Empfangshalle versetzt uns in Erstaunen |

Sie wurde im glamourösen Stil der Belle Epoque gestaltet |

Die Deckenmosaiken in der Empfangshalle des "Grand Cercle",
sind eindrucksvoll
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Sie bestehen aus 3,5 Millionen kleinen Glaswürfeln,
die auf einem
goldenen Hintergrund montiert sind
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Aber es gibt auch noch Reste aus dem römischen Aquae Gratianae.
Der Campanus-Bogen, wurde im 2. Jh. durch Lucius Pompeius Campanus
zu Ehren seiner Familie errichtet.
Er diente später vermutlich als Eingang zu den Thermen |

Queen Victoria war dreimal in Aix-les-Bains, und zwar im April 1885,
1887 und 1890.
Sie benützte das Pseudonym Countess of Balmoral, um wenig
Aufsehen zu erregen.
Ihr Gefolge bestand aus 40 - 60 Personen.
Ihre
Besuche erhöhten das Prestige des Kurortes enorm. |

Das berühmteste Wahrzeichen von Chambéry ist der
Elefantenbrunnen.
Er wurde 1838 zu Ehren des Generals de Boigne errichtet, der in Indien
ein Vermögen machte und der Stadt gegenüber sehr großzügig war. |

Natürlich dient er uns als Kulisse für ein Gruppenbild.
Die Chambériens nennen die Elefanten respektlos:
Les quatre sans cul (Die vier ohne Arsch) |

Die Kathedrale St.-François-de-Sales wurde 1488 geweiht |

Die dreischiffige Basilika ist 78 m lang, 34 m breit und 23 m hoch |

Die Kathedrale besitzt das größte Ensemble der
Trompe-l'œil-Malerei
(Illusionsmalerei) in Europa |

Geschaffen wurden die Malereien im 19. Jahrhundert
durch die Künstler Sevesi und Vicario |

Eine Altstadtgasse |

Auf der Place Saint-Léger lassen wir uns einen Apéritif
schmecken |
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Gleich beim Aussteigen aus dem Bus begegnet uns Berns Wappentier
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Unser Stadtspaziergang beginnt beim Bärenpark
mit Blick auf die Altstadt
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Wir schlendern die
Gerechtigkeitsgasse entlang
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Dort begegnen wir der farbenprächtig bemalten Statue der
Justitia (16. Jh)
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Das Rathaus von Bern |

Die "schnelle Gruppe" hört eifrig zu |

Der Simsonbrunnen mit dem
biblischen Löwenbezwinger Samson (1544)
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Die "Kellerlokale" in alten Gewölbekellern sind eine besondere Attraktion |

Das Berner Münster wurde von
1421 bis 1893 erbaut |

Das weltberühmte Skulpturenportal von Erhart Küng
(1460-80) |

Bald sind wir am Zytgloggeturm
von 1405 angekommen
Dort befindet sich eine der
kompliziertesten und wertvollsten Uhren Europas.
Sie wurde 1530 fertiggestellt und liefert
außer der Zeit noch
ganz viele astronomische Angaben, z. B. die Mondphasen.
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Das Figurenspiel besteht aus dem Hahn,
der den Stundenwechsel ankündigt,
dem Bärenzug, dem Narr, der mit den
beiden Glöckchen die Stunde zu früh
anschlägt, Hans von Thann, der die richtige Zeit
anschlägt und Chronos, dem
Gott der Zeit, der die Schläge mitzählt. Am Schluss kräht nochmals der
Hahn. |

Die Aare, die die Berner
Altstadt in einer großen Schleife einschließt ...
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... bietet immer wieder interessante Foto-Motive
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Wunderschön ist der Ausblick auf die Stadt
vom Bärenpark |

Wer Glück hat, kann im Bärengraben einen der drei Bären sehen |