Reise in die Region Rhône-Alpes

Besançon - Lyon - Aix-les-Bains - Chambéry - Beaujolais - Bourg-en-Bresse - Pérouges - Bern - Bregenz - Landsberg

28.09. - 03.10.2025

 

 Fotos: Heinz Bauer, Nina Tapu, Franz-Josef Täuber, Heidi Weber
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Programm

PNP-Artikel

 

Besançon Lyon Aix-les-Bains, Chambéry Beaujolais,
Bourg-en-Bresse, Pérouges
Rückfahrt über
Bern
Rückfahrt über
Bregenz, Landsberg


 

Sonntag, 28.09.25: Anreise Passau - Besançon

 

Montag, 29.09.25: Besichtigung von Besançon (120000 E)


Vom Fort de Bregille,das anfangs des 19. Jh. auf einem 436 Meter hohen
Hügel erbaut wurde, hat man einen schönen Blick auf die Zitadelle von Besançon

Die Zitadelle von Besançon wurde im 17. Jh. vom Festungsbaumeister
Ludwigs XIV., Sébastien Le Prestre de Vauban erbaut

Auch der Blick auf die Stadt ist berühmt

Unserer Gruppe gefällt er jedenfalls

Die Kapelle Notre-Dame du Refuge wurde im Barockstil des 18. Jahrhunderts
mit einer monumentalen Kuppel aus polychromen glasierten Fliesen an
das Krankenhaus Saint-Jacques angebaut.

Andächtig schauen alle zu dieser Kuppel auf



Victor Hugo wurde am 26. Februar 1802 in Besançon geboren

Sein Geburtshaus (ganz links, blaue Fenster) steht an der Place Victor Hugo

Seine Statue ist etwas gewöhnungsbedürftig

Die Kirche Saint-Pierre aus dem 18. Jahrhundert

 

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Montag, 29.09.25: Besichtigung von Lyon (521000 E.)


Bei der Einfahrt nach Lyon begrüßen uns die Kathedrale St.-Jean-Baptiste

und die Basilika Notre-Dame de Fourvière

Auch an dem futuristischen Musée des Confluences am Zusammenfluss

 von Rhône und Saône fahren wir vorbei 

Auf der Fahrt zur Basilika erhaschen wir einen Blick auf das römische Odeon.

Das römische Lugdunum befand sich auf dem Fourvière-Hügel und wurde auf den

Grundmauern eines keltischen Heiligtums gegründet. Am Vorplatz der heutigen Basilika

befand sich das alte Forum, Forum vetus. Dieser Name wandelte sich zu Fourvière.


Auf der exponierten Stelle im Stadtteil Fourvière stand bereits eine Wallfahrtskapelle.

Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 wurde das Gelübde abgelegt, das
Heiligtum zu vergrößern, falls die Stadt von Preußischer Besatzung verschont bliebe.

1872 wurde der Grundstein gelegt, 1896 wurde die Kirche geweiht.


Überreich ist die Innenausstattung, deren Fertigstellung nach der Weihe noch
Jahrzehnte in Anspruch nahm.

Gewölbe und Wände sind mit vielfarbigen, goldglänzenden Mosaiken und
Malereien dekoriert

Bögen und Säulen sind aufwendig mit Kapitellen, Friesen, Gesimsen,
Engel- und Heiligenstatuen ausgestattet.

Die Malereien zeigen Szenen aus der Bibel und der französischen Kirchengeschichte.
Hier eine Szene aus dem Marienleben.

Frankreichs Nationalheilige Jeanne d'Arc

Die Krypta ist dem Hl. Josef geweiht. Sie ist ein schlichter Gebetsraum

Von der Terrasse der Basilika bietet sich ein schöner Ausblick auf Lyon

Blick auf die Kathedrale und die Place Bellecourt

Nach der Besichtigung der Basilika beginnt der Altstadtbummel

Es gibt sogar ein Kasperlmuseum (Musée de Guignol)

Die pittoresken Restaurants in den Altstadtgassen
haben oft die Bezeichnung "Bouchon" im Namen

"Bouchon" war der Heubüschel, mit dem bei einer Rast die Pferde
trocken gerieben wurden

Typisch für Lyon sind die Gänge von Haus zu Haus, genannt "Traboules".
Es gibt insgesamt 400, 50 sind heute noch für Bewohner und Touristen zugänglich.
Hier sind wir am Eingang eines solchen "Traboule".


Traboules sind seit dem 4. Jh. nachweisbar. Sie waren schnelle Querverbindungen
zum Wasser der Saône, später ermöglichten sie den Transport der Seidenstoffe
unabhängig von den Witterungsbedingungen. Während der Aufstände der Seiden-
weber im 19. Jh. und während der deutschen Besatzung dienten sie als Fluchtorte.

Die Gänge führen oft durch geräumige Innenhöfe


Der Patron der "Soierie de Saint-Jean" versucht uns von der
Qualität seiner Produkte zu überzeugen

Die Konditoreien bieten Lyoner Spezialitäten an: Brioche St.-Genix
mit Pralines roses (rote Zuckermandeln) und Macarons

Auch dem 1900 in Lyon geborenen Schriftsteller Antoine de St.Exupéry
ist ein Schaufenster mit dem Petit Prince gewidmet

Die Restaurants decken schon für das Abendessen ein

An vielen Fassaden sieht man Illusionsmalerei (Trompe l'œil)

Wer einen längeren Spaziergang zur Place des Terreaux macht ...

... kann auch das Rathaus und den Bartholdy-Brunnen bewundern

Blick vom Ufer der Saône auf die Basilika, den Justizpalast und der, dem Eiffelturm
nachempfundenen "Tour métallique de Fourvière" mit 101 Metern, die 1894 von
antiklerikalen Gegnern des Kirchenbaus errichtet wurde. Heute Sendeturm.

Majestätisch steht die Basilika im Abendlicht auf dem Fourvière-Hügel.
Sie ist Teil des UNESCO Welterbes von Lyon.
Jedes Jahr wird sie von 2,5 Millionen Pilgern und Touristen besucht.

Nach einem langen Stadtspaziergang tut etwas Ruhe gut

Der Tag wird mit einem landestypischen Essen beschlossen

 

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Dienstag, 31.09.25: Aix-les-Bains - Chambéry

Aix-les-Bains (32000 E)


Am Anfang steht ein Spaziergang zum Lac du Bourget

Leider spielt das Wetter noch nicht so richtig mit

Das Casino wurde 1850 vom Savoyer Herzog Victor Emmanuel eröffnet

Ein idealer Rahmen für ein Gruppenbild

Die Empfangshalle versetzt uns in Erstaunen

Sie wurde im glamourösen Stil der Belle Epoque gestaltet

Die Deckenmosaiken in der Empfangshalle des "Grand Cercle",
sind eindrucksvoll

Sie bestehen aus 3,5 Millionen kleinen Glaswürfeln,
die auf einem goldenen Hintergrund montiert sind

Aber es gibt auch noch Reste aus dem römischen Aquae Gratianae.
Der Campanus-Bogen, wurde im 2. Jh. durch Lucius Pompeius Campanus
zu Ehren seiner Familie errichtet.
Er diente später vermutlich als Eingang zu den Thermen

Queen Victoria war dreimal in Aix-les-Bains, und zwar im April 1885, 1887 und 1890.
Sie benützte das Pseudonym Countess of Balmoral, um wenig Aufsehen zu erregen.
Ihr Gefolge bestand aus 40 - 60 Personen.
Ihre Besuche erhöhten das Prestige des Kurortes enorm.

 

Chambéry (60000 E)

 


Das berühmteste Wahrzeichen von Chambéry ist der Elefantenbrunnen.
Er wurde 1838 zu Ehren des Generals de Boigne errichtet, der in Indien
ein Vermögen machte und der Stadt gegenüber sehr großzügig war.

Natürlich dient er uns als Kulisse für ein Gruppenbild.
Die Chambériens nennen die Elefanten respektlos:
Les quatre sans cul (Die vier ohne Arsch)

Die Kathedrale St.-François-de-Sales wurde 1488 geweiht

Die dreischiffige Basilika ist 78 m lang, 34 m breit und 23 m hoch

Die Kathedrale besitzt das größte Ensemble der Trompe-l'œil-Malerei
(Illusionsmalerei) in Europa

Geschaffen wurden die Malereien im 19. Jahrhundert
durch die Künstler Sevesi und Vicario

Eine Altstadtgasse

Auf der Place Saint-Léger lassen wir uns einen Apéritif schmecken

 

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Mittwoch, 01.10.25: Beaujolais - Bourg-en-Bresse - Pérouges

 


Auf der Fahrt durch das südliche Beaujolais kommen wir zu dem Dorf Oingt


Oingt wurde mit dem Label "Schönstes Dorf Frankreichs" ausgezeichnet.

Dieses Label erhielten 172 Gemeinden in ganz Frankreich


Der Sandstein der Region lässt die Häuser im Sonnenschein goldgelb leuchten.


Man nennt die Gegend daher "Région de la pierre dorée"


Ein Wortspiel: Oingt - coin

La Tour d'Oingt, ein Wehrturm aus dem 15. Jh.

Blick übers Land des Beaujolais

Recht hat sie!

In diesem Weingut bekommen wir eine Einführung in die Weinkultur des Beaujolais:
Beaujolais, Beaujolais Villages und AOC-Weine im Norden des Anbaugebiets

Der Winzer spricht vor einem Weinfeld mit der typischen Gamay-Traube.
im Hintergrund das Dorf Oingt



Er wartet auf einen Spielkameraden zum Apportieren

Gruppenbild mit der Ortschaft Oingt im Hintergrund

Zur Weinprobe werden drei Weine kredenzt: weiß, rosé und rot.

In fröhlicher Runde genießen wir Wein und Beilagen



Gleich nach der Weinprobe ...

... fahren wir in ein Restaurant zu einem landestypischen Essen

Hauptspeise

Nachspeise

Alle sind von den lukullischen Genüssen begeistert

Auch Chauffeur Mike und Führerin Claire genießen das gute Essen

Mike hat uns den Bus direkt vor die Hoftür gestellt

 


Vom Kloster Brou in Bourg-en-Bresse

konnten wir leider nur die Kirche von außen bewundern


Die Klosteranlage wurde 1506 von Margarete von Österreich

im spätgotischen Flamboyant-Stil errichtet und enthält sehenswerte Grabmäler


Dafür entschädigte das wunderschöne mittelalterliche Dorf Pérouges


Der Mittelpunkt des Dörfchens: die Place de la Halle


Haus mit Sonnenuhr

Ich zeige dir nur die Zeit an schönen Tagen an



 

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Donnerstag, 02.10.25: Rückfahrt über Bern nach Dornbirn

 


Gleich beim Aussteigen aus dem Bus begegnet uns Berns Wappentier


Unser Stadtspaziergang beginnt beim Bärenpark mit Blick auf die Altstadt


Wir schlendern die Gerechtigkeitsgasse entlang


Dort begegnen wir der farbenprächtig bemalten Statue der Justitia (16. Jh)


Das Rathaus von Bern

Die "schnelle Gruppe" hört eifrig zu

Der Simsonbrunnen mit dem biblischen Löwenbezwinger Samson (1544)

Die "Kellerlokale" in alten Gewölbekellern sind eine besondere Attraktion

Das Berner Münster wurde von 1421 bis 1893 erbaut

Das weltberühmte Skulpturenportal von Erhart Küng (1460-80)

Bald sind wir am Zytgloggeturm von 1405 angekommen
Dort befindet sich eine der kompliziertesten und wertvollsten Uhren Europas.
Sie wurde 1530 fertiggestellt und liefert außer der Zeit noch
ganz viele astronomische Angaben, z. B. die Mondphasen.


Das Figurenspiel besteht aus dem Hahn, der den Stundenwechsel ankündigt,
dem Bärenzug, dem Narr, der mit den beiden Glöckchen die Stunde zu früh
anschlägt, Hans von Thann, der die richtige Zeit anschlägt und Chronos, dem
Gott der Zeit, der die Schläge mitzählt. Am Schluss kräht nochmals der Hahn.

Die Aare, die die Berner Altstadt in einer großen Schleife einschließt ...

... bietet immer wieder interessante Foto-Motive

Wunderschön ist der Ausblick auf die Stadt vom Bärenpark

Wer Glück hat, kann im Bärengraben einen der drei Bären sehen

 

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Freitag, 03.10.25: Rückfahrt über Bregenz und Landsberg nach Passau

 


Von der Aussichtsplattform Molo in Bregenz genießt man den Blick auf Lindau ...


... oder macht es sich im Wirtshaus am See bequem




In der Innenstadt finden zum Erntedank ...

... verschiedene dekorative Märkte statt

In Landsberg war Stadtmarathon

Der Hauptplatz mit dem Schmalzturm wird gerade aufgeräumt

Der Nachbargemeinde von Cagnes, St.-Laurent-du-Var, ist eine
Promenade am Lechufer gewidmet. Städtepartnerschaft seit 1986.

Von der Karolinenbrücke bietet sich ein schöner Blick
auf das Lechwehr und die Altstadt mit der Kirche Mariä Himmelfahrt

Die Brücke eignet sich auch vorzüglich ...

... für ein letztes Erinnerungsfoto

Schön war's! Da sind sich alle einig.

 

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